innerliches Brennen
Musik für Violine und Orchester
(ca. 12 Min. 45 Sec.; komp. 1993)
Besetzung: Solo-Vl / Picc, Fl, Ob, Englh, kl.Es-Clar, Clar, Baßclar, Fag, Kfag / hoch-B-Horn,
F-Horn, F-Wagn-Tbe, Picc-Tp, Tp, Altpos, Ten-Pos, Kb-Pos, Baßtb / Pk, 2 Schl (je: gr.Tr.,
2 Tomtom, kl.Tr., Tamtam, Becken, Holzbl.) Hf, Klav/ Str: 6543
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Trotz der Verwendung von Zitaten aus zehn historischen Violinkonzerten von Johann Sebastian Bach
bis Luigi Nono und Klaus Huber ist nicht Ironie der Weg der musikalischen Auseinandersetzung, ist
dieses Stück nicht Musik über Musik. Es sucht einen ganz eigenen Weg der
Instrumentalbehandlung mit einer kleinen, aber stark differenzierten Orchester-Besetzung und einem
virtuosen Soloinstrument, das im Orchester immerzu Geschwister findet. Eine Reflektion auf die
Verhältnisse zwischen Solo, Kammermusik und Orchester und ihren Entsprechungen im Individuum,
der Gruppe und dem gesellschaftlichen Kollektiv. In dieser Konstellation wird nach Integration
gesucht und nach der Schönheit, die sich gerade mitten in der Unumgänglichkeit der
Gegensätze befindet.